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DX52

Wir über uns

Gegründet als Handelshaus für umweltfreundliche Fahrzeugtechnik entwickelt und vertreibt das Handelshaus Runkel seit 1998 biogene Treib- und Schmierstoffe und Zusatzprodukte wie Kraftstoff-Additive für Pflanzenöl, umweltschonende Spezial-Reiniger und Equipment für die Pflanzenöl-Betankung. Damit steht ein Komplettprogramm an regenerativen Produkten zur Entlastung von Natur und Umwelt und zur Sicherstellung einer nachhaltigen Versorgung der Bevölkerung mit Kraftstoff zur Verfügung.

Mit dem von dem Gründer und Umweltberater Jürgen Runkel als Neuheit entwickelten „planto-tec-Verfahren" ist es erstmals möglich Pflanzenöle mit komplexen Additiv-Verbindungen aufzuschließen und ohne Umbau für den Einsatz in Diesel-Motoren nutzbar zu machen. Mit der Entwicklung der DX 52 Additiv-Serie stehen verschiedene die Verbrennung beeinflussende und auf das jeweilige Pflanzenöl abgestimmte Additive zur Verfügung.
Auch wurde für den Einsatz von Pflanzenöl unter Kälte ein Additiv-Komplex "PW1" entwickelt, mit dem auch weitestgehend der bedenklichen Polymerisation im Motorenöl vorgebeugt werden kann. Damit ist mit dem planto-tec-Verfahren - in Abhängigkeit von der Motortechnik - eine überwiegende oder auch vollständige Nutzung von Pflanzenöl wie  mineralischer Diesel-Kraftstoff (DK) gegeben.

Als Dienstleistungsunternehmen stellt das Handelshaus Runkel inzwischen Pflanzenöle für Kunden aus aller Welt mit eigenem Prüfmotor und eigener Abgastechnik ein und liefert die dazugehörigen Additive in 5 Länder der Welt aus. Die Additiv-Komponenten sorgen für eine ausreichende Zündkraft, schadstoffarme Verbrennung, Reinhaltung der Brennräume, gute Fließfähigkeit und Lagerstabilität des Kraftstoffgemisches.

Rund 10 Pflanzenölsorten wie Raps, Soja, Sonnenblume, Saflordistel, Leindotter, Baumwollsaatöl, aber auch Palmöl und Jatrophaöl wurden bereits untersucht und für Kunden im In- und Ausland eingestellt. Dabei berät das Handelshaus Runkel nicht nur bei Fragen einer motorischen Nutzung, es findet auch eine ökologische Beratung hinsichtlich Anbauverträglichkeit, Ölgewinnung und Ölaufbereitung statt.

Diesbezüglich arbeitet das Handelshaus Runkel partnerschaftlich mit Universitäten, Landwirtschaftlichen Fachschulen in Deutschland und Österreich wie auch der Schweizer Hochschule für Landwirtschaft zusammen.
Projekte wie ein an der türkischen Schwarzmeerküste von der Regierung gefördertes Projekt "Ganzpflanzenverwertung" zeigen, dass mit der Verwertung und damit Nutzung aller Pflanzenteile als Kraftfutter, Speiseöl, Kraftstoff, Heizstoff und zur Substitution von Getreidemehl eine gute Wertschöpfung und damit eine "Win-Win-Situation" für alle Nutzer möglich ist.

Die Aufbereitung von Pflanzenöl mit dem "planto-tec-Verfahren" erlaubt es ohne Großanlagentechnik und weitestgehend dezentral eine Kraftstoff-Versorgung sicherzustellen.

Abhängigkeiten und Monopolisierung werden vermieden, es ist eine regionale Wertschöpfungskette gegeben. Damit trägt diese Technik zur Entflechtung des Kraftstoffmarkts bei und sorgt für eine Bereicherung in Landschaftsbild und Artenvielfalt.

Bei der Herstellung entstehen keinerlei Abfallprodukte.

Die gleichzeitige Verwendung des in der Regel zu rd. 2/3 anfallenden Presskuchens erlaubt es auf einfachste Weise die Eiweißversorgung der Bevölkerung sicher zu stellen.

Expertisen anerkannter Institute zeigen, dass bei der Verbrennung von Pflanzenöl in dafür adaptierten Motoren bzw. unter Verwendung der Additiv-Technologie, ein mindestens 4-fach geringeres Krebsrisiko gegeben ist. Die Technologie ist weitgehend CO2-neutral, da nur so viel CO2 abgegeben wird wie die Pflanzen während des Wachstums aufgenommen haben.

Der umweltverträgliche Anbau derartiger Öle wie es mit biologisch dynamischer Bewirtschaftung unter gleichzeitiger Verwendung geeigneter Nitrat freier Langzeit-Dünger nach dem Cultan-Verfahren möglich ist, gewährleistet ein hohes Maß an Effizienz und Umweltverträglichkeit und stellt bei geeigneter Auswahl an Ölpflanzenkulturen sicher, dass kein Konkurrenzdruck mit Nahrungsmitteln entsteht.

Mit speziellen Depots zur Langzeitversorgung von Pflanzenkulturen mit Wasser (GroundAqua) können sogar Trockenperioden bei stark schwankenden klimatischen Bedingungen (Klimakatastrophen) überbrückt und gute Erträge sichergestellt werden.

Die technische Eignung des Verfahrens wurde inzwischen im Langzeittest über mehrere Jahre mit Kommunen und Großkunden eindrucksvoll bestätigt.

Untersuchungen der TU-Darmstadt bescheinigen der fertigen Kraftstoff-Mischung "plantanol-diesel" bei einem Anteil von 60% Biomasse (Pflanzenöl) eine Reduzierung an Abgasruß (Feinstaub) von bis zu 61%. In Verbindung mit biogenem Motoröl bei plantanol 100 sogar bis zu 92% (Bosch-Dienst-Messung). Damit können Klimavorgaben bereits heute schon übererfüllt werden.

In einem rd. 2-jährigen Einsatz beim Kommunalbetrieb der Stadt Darmstadt konnte auch eine Kraftstoff-Ersparnis von 5-10% gegenüber herkömmlichem DK nachgewiesen werden. Dies resultiert aus bis zu 6% besserer Motorleistung (Hatz-Test-Messung). Motorlaufgeräusche werden gedämpft, "Diesel-Nageln" vermindert. Es kann grundsätzlich von besserer Fahrdynamik gesprochen werden.

Damit bietet das "planto-tec-Verfahren" nicht nur technische wie ökologische Vorteile, es bietet auch die Möglichkeit der dezentralen, energetisch höchst effektiven Nutzung nativer Pflanzenöle als Kraftstoff.